Girl online || Rezension









• 253 Seiten 

• 8,95 € [D] 

• ISBN(13): 978-3423714976



• Dtv-Verlag
 
 Unter dem Namen Girl online schreibt die 15-jährige Penny einen Blog über die täglichen Dramen in der Schule. Über Jungs, über ihre verrückte Familie und über die Panikattacken, die sie seit einiger Zeit immer wieder bekommt. Außer ihrem besten Freund Elliot weiß niemand, wer die Autorin dieses Blogs ist, dessen Fangemeinde immer größer wird. Im wirklichen Leben sinkt Pennys Fangemeinde dagegen nach einem megapeinlichen Auftritt in der Schule weit unter Null. Da kommt ein Auftrag der Eltern in New York gerade recht. Penny darf mitkommen und trifft den hinreißenden Noah, der Gitarre spielt und in den sie sich sofort verliebt. Die beiden verbringen Weihnachten und ein unvergessliches Silvester zusammen. Doch erst als sie wieder nach Hause kommt, erfährt Penny, dass Noah ihr nicht alles erzählt hat.




Die Gestaltung gefällt mir ganz gut. Es passt gut zum Roman und ich hätte nichts auszusetzen. (Abgesehen von dem CBT- Logo auf dem Buchrücken, der leider mit dem stechenden Rot nicht so passt.. Aber naja, das ist ja nicht so wichtig!)



In Girl online dreht sich alles um Penny. Penny ist eine 15-jährige Engländerin, die einen eigenen Blog hat, auf dem sie über verschiedene Dinge schreibt. Sie und ihre Familie fahren nach New York, da sie dort einen Auftrag haben und dort lernt sie Noah kennen. Wie sollte es anders sein, sie lernen sich näher kennen..Doch es gibt Geheimnisse, die Pennys Vertrauen ins Wanken bringen..



Penny hat einen netten Humor, ist lebensfroh und ein nettes Mädchen, dass man sich gut als beste Freundin vorstellen könnte. Sie war teilweise etwas naiv und blauäugig und an ihrer Stelle hätte ich einiges anders gemacht. Ich fand sie trotzdem ziemlich sympathisch.

Noah, der gute Noah, ist der tolle Typ schlechthin. Spielt Gitarre, ist süß und sooo freundlich. Gähn. Ich fand ihn total langweilig. Mir fehlte der Pfeffer, das Besondere Etwas.

Die Nebencharaktere hatten Farbe und waren vielschichtig gestaltet. Gerade Eliot, Pennys bester Freund, fand ich amüsant.




Nur ein Wort: offensichtlich.
Die Handlung war mir an manchen Stellen zu langatmig und kam mir sehr gezogen vor. Auch ist es sehr offensichtlich und ich wusste schon nach den ersten 100 Seiten, wie das Buch ausgehen würde. Also Überraschungen sollte man im Hinblick auf die Handlung nicht erwarten. Auch fehlte mir an vielen Stellen das Besondere. Es wurde zwar als besonders beschrieben und wie toll die Situation wäre, aber manchmal kam das bei mir einfach nicht richtig an.




Idee ist okay. Umsetzung ist recht gut gelungen. Es ist ein Jugend-Roman und man sollte nicht erwarten, dass er einen aus den Socken reißt. Es war offensichtlich und ab und zu langatmig. Trotzdem irgendwie niedlich. Die Liebesgeschichte wurde gut beschrieben. Ich fühlte mich wie in einem süßen Teenie-Film. Ein Buch, was ganz nett ist für Zwischendurch, wenn man mal ne Portion von 'perfekter Typ, der total niedlich ist' und süße erste Liebe lesen möchte.



Jetzt kommen wir auch schon zu dem Kritikpunkt, der mich total sauer gemacht hat.
Zoe Sugg steht auf dem Cover. Sie hat das Buch geschrieben. SIE ist die Autorin.
Naja... nicht ganz. Also sorry, aber sowas ist meiner Meinung nach einfach nur großer Mist. Man sollte sich nicht Autorin des Buches nennen, wenn ein Ghostwriter dieses Buch geschrieben hat. Aber was solls, bringt jetzt auch nichts, sich darüber aufzuregen.

Der Schreibstil war jedenfalls ganz nett.


Auch wenn mich die Ghostwriter-Sache ziemlich aufregt, ist das Buch gut gelungen. Es ist ein Jugendroman, der mich zwar unterhalten konnte, aber nicht komplett begeistert hat. Das gewisse Etwas fehlt hier an einigen Stellen (zum Beispiel der langweilige Noah) Trotzdessen ist es gerade für Jugendliche interessant, die gerne mal über die erste Liebe und nette Typen lesen möchten. Ich leg euch noch ans Herz, keine zu hohen Erwartungen zu haben, denn die werden hier nicht erfüllt.


♦ Meine Empfehlung geht raus:


Jemand, der ein  Jugendroman über folgende Themen lesen will : schnelle Liebesgeschichte, für Zwischendurch, eine Portion Erste Liebe und Schmetterlinge



 

 
 Bewertung (in Noten): 

» Gestaltung:2-

» Charaktere: 3+

» Handlung: 3

» Idee: 3

» Umsetzung: 2

» Schreibstil: 2


End-Bewertung: 3+




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