Hallo ihr Lieben, heute rezensiere ich das Buch "The pumpkin spice café" von Laurie Gilmore
- L. Gilmore
- New Adult
- 8.99€ in DE
- 357 Seiten
grumpy x sunshine
Klappentext
When Jeanie’s aunt gifts her the beloved Pumpkin Spice Café in the small town of Dream Harbor, Jeanie jumps at the chance for a fresh start away from her very dull desk job.
Logan is a local farmer who avoids Dream Harbor’s gossip at all costs. But Jeanie’s arrival disrupts Logan’s routine and he wants nothing to do with the irritatingly upbeat new girl, except that he finds himself inexplicably drawn to her.
Will Jeanie’s happy-go-lucky attitude win over the grumpy-but-gorgeous Logan, or has this city girl found the one person in town who won’t fall for her charm, or her pumpkin spice lattes…
The Pumpkin Spice Cafe is a cozy romantic novel with a grumpy x sunshine dynamic, a small-town setting and a HEA guaranteed!
Tropes:
Grumpy x Sunshine
Small town
Found family
Spicy
meine meinung
Dieses Buch habe ich schon auf unfassbar vielen verschiedenen Plattformen gesehen - sei es bei Youtube, TikTok oder Instagram: das Buch ist überall. Es wird als 'schönes, herbstliches' Comfort-Buch beschrieben.
Ich male euch das Bild einmal: Es geht um Jeanie, die, nachdem sie ihren toten Chef auf der Arbeit gefunden hat, Reißaus nimmt und das Café ihrer Tante in einem kleinen Städtchen übernimmt. Allerdings scheint es dort zu spuken, denn kurz nach ihrer Übernahme hört Jeanie ständig Geräusche und nimmt sich Logan, Farm-Inhaber und anscheinend zum Umfallen sexy, zur Hilfe, der mit ihr gemeinsam diesem Rätsel auf den Grund gehen soll.
Grundsätzlich ist dieses Buch von sehr viel Oberflächlichkeit geprägt - die körperliche Anziehung der beiden Protagonisten wird stetig durch die immer gleichen hinein geworfenen Floskeln unterstrichen (Abwechslung gab es da nicht viel), die Gespräche waren alle recht banal und die Tiefgründigkeit war leider einfach nicht vorhanden.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Charaktere wirklich eine Beziehung zueinander aufbauen, denn es gab kein wirkliches, ehrliches, tiefes Kennenlernen, wie man es sich wünschen würde. Stattdessen gab es viel heißen Brei um nichts, wodurch ich sich das Buch für mich etwas zog.
Das Setting in dem kleinen Städtchen war ganz nett umschrieben, die anderen Charaktere waren aber allesamt eher blass und blieben ziemlich stereotypisch. Die herbstliche Atmosphäre war nett gemacht, aber da die Charaktere, die das Grundgerüst fast jeder Geschichte darstellen, mich nicht überzeugt haben und für mich eher flach blieben, hat mich das Buch nicht so ganz abgeholt.
Auch die unnötig erzeugte Spannung gegen Mitte-Ende des Buches war durchschaubar, deplatziert und aufgebauscht und so leicht durch ehrliche, offene Kommunikation vermeidbar.
Fazit:
Hat mich nicht ganz überzeugt: der Schreibstil ist angenehm, die Charaktere blieben alle eher flach und oberflächlich. Thematik und Storyline sehr einfach und durchschaubar, herbstliches Feeling war in gewisser Weise da, aber durch fehlende Sympathie den Charakteren gegenüber war alles eher schleppend. Ich würde es nicht empfehlen, wenn man tiefgründige, fesselnde Romane lesen will. Ist eher was für Zwischendurch und wenn man 'smalltown-romance, happy life' mag und lesen will.
Hallo ihr Lieben, heute rezensiere ich das Buch "zwischen den welten" von Hadley Vlahos.
- Vlahos
- Roman
- 22.00€ in DE
- 288 Seiten
*(unbezahlte) Werbung, vielen herzlichen Dank an den Kösel Verlag für dieses schöne Rezensionsexemplar!
Klappentext:
Was passiert am Lebensende? Sehen wir unser Leben wie »einen Film« vor unseren Augen ablaufen? Ist da ein Licht, auf das wir zugehen? Ein Tunnel?
Hospizpflegerin Hadley Vlahos hat schon viele Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet und weiß: Wir sterben so individuell, wie wir gelebt haben.
Aber es gibt da dieses Dazwischen, den Raum, in dem sich Leben und Tod berühren.
Und was dort passiert, ist so unglaublich, so berührend, so tief bewegend, dass sie sich sicher ist:
Der Tod ist nicht das Ende.
Da ist etwa Ms Glenda, die von ihren Liebsten »drüben« bereits erwartet wird, sie sieht sie neben ihrem Bett stehen. Oder Mr Carl, der sich erst am Lebensende von seinen Selbstvorwürfen frei machen kann, als immer wieder ein kleiner, vertrauter Vogel auftaucht und ihm signalisiert: »Lass los!« Und von Ms Sandra lernen wir: Vielleicht haben wir doch Kontrolle darüber, wann wir den Schritt hinüber in die Anderswelt wagen.
Hadley Vlahos erzählt eindringlich und nahbar von zwölf völlig unterschiedlichen Menschen auf dem letzten Weg, von zwölf unvergesslichen Erlebnissen zwischen den Welten.
Das Buch lädt mit seinem sanften, klaren Schreibstil direkt zum Weiterlesen ein. In der Einleitung erfährt der/die Lesende ein wenig über Hadleys Werdegang und wird dann direkt in die erste Geschichte von Glenda übergeleitet. Insgesamt erfährt der Lesende, wie der Sterbeprozess von zwölf verschiedenen Personen abgelaufen ist. Währenddessen werden jedoch immer wieder Geschichten, Anekdoten und Erkenntnisse von Hadley eingebunden. Dabei war es für mich besonders spannend, wie die individuellen Erlebnisse Hadley verändert und beeinflusst haben.
Anfangs war ich vom Schreibstil etwas irritiert, denn ich bin aus meinen fiktiven Romanen ausgeschmückte Schreibstile gewöhnt und musste mich erstmal mit dem sehr klaren Schreibstil anfreunden. Allerdings habe ich auch daran im Laufe des Buches immer mehr gefallen gefunden - der Schreibstil lenkt in keinster Weise vom Inhalt ab und wurde vielleicht auch genau deshalb so ausgewählt. Der Fokus liegt in den Geschichten und die Botschaften werden wunderbar deutlich, ohne viel Tamtam drum herum. Gänsehaut bescheren die Geschichten von ganz alleine, da sind Stilmittel oder lange Ausführungen gar nicht nötig und wären wahrscheinlich auch Fehl am Platz.
Abschließend möchte ich gerne noch auf die thematische Besonderheit dieses Buches eingehen. Tod und Verlust sind große, komplexe Themen, die mit so vielen Emotionen verbunden sind. Jeder wird im Laufe seines Lebens selbst damit konfrontiert und während ich früher oft dachte, dass man dem Tod irgendwann "ausgeliefert" sein wird, hat sich diese Sichtweise mittlerweile komplett geändert. Der Tod sah für mich immer aus wie der Sensenmann, dunkel und bedrohlich. Je mehr ich mich jedoch damit beschäftige, desto mehr schwindet dieses Bild.
Das habe ich auch dem Buch zu verdanken. Zu lesen, wie diese Menschen mit ihrem eigenen Tod umgegangen sind, war traurig, inspirierend und faszinierend zugleich - jeder bewies Stärke und erlebte ihn auf seine ganz eigene Weise. Und die Momente, in denen eine höhere Macht deutlich wurde, waren für mich zutiefst friedvoll. Die Autorin selbst fand für so viele "Zufälle" keine Erklärungen mehr und auch ich bin der Meinung, dass es noch einiges gibt, was über uns hinausgeht und unseren menschlichen Horizont sprengt.
Fazit:
Ein wirklich tolles Buch - Es ist verwoben mit bewegenden Geschichten von sterbenden Menschen und Anekdoten aus dem Leben der Autorin. Es ist verwoben aus schmerzlichen und tragischen Momenten, in denen aber auch so viel lichtvolles und friedvolles steckt - es ist tiefgründig und packend.
Für jeden empfehlenswert, der nach "Mehr" vom Leben fragt - nach dem "Warum" und dem "Wieso", aber auch nach dem "Wie" - dieses Buch hat mir viel Input gegeben und dient auch als Erinnerung daran, wie kostbar und endlich das Leben ist - und was für ein wunderschönes Geschenk es ist, das Leben zu leben, mit all seinen Facetten.
9/10 Punkten


Hallo und Herzlich Willkommen!
Miguel de Unamuno sagte einmal: "In jedem Ende liegt ein neuer Anfang" und dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe lange Zeit überlegt, wie es um meinen Blog steht: meine lange, plötzliche Pause hielt nun schon zwei Jahre an und ich habe mit dem Gedanken gespielt, meinen Blog vollständig zu löschen.
Und dann habe ich, rein aus Neugier, nochmal angefangen mir meine alten Blogposts durchzulesen und habe mich wieder neu verbunden gefühlt - mit so vielen ehemaligen Versionen von mir. Es war verrückt und schön zugleich, zu sehen wie sehr ich mich verändert habe, aber auch wie sehr einiges, was ich geschrieben hatte, immer noch in Resonanz mit mir geht. Mein Blogpost über das "Verstecken spielen", welches ich endlich aufhören wollte, ging mir tatsächlich sehr nah, denn es ist immer noch ein Thema, mit dem ich zutun habe. Ich verlinke euch den Blogpost *hier*.
Ich habe so viel Liebe, Zeit und Freude in diesen Blog gesteckt, dass ich ihn einfach nicht gehen lassen kann und möchte - und deshalb werde ich meinen Blog wieder frisches Leben einhauchen. Euch wieder an meinem Leben teilhaben lassen, Bücher vorstellen, die mich bereichern, Lebens-Geschichten und Gedanken festhalten, die mich beschäftigen und all die Freude mit euch teilen, die so in mir schlummert!
Falls ihr Lust und Zeit habt, dann schaut auch gerne auf meinem Youtube-Kanal vorbei. Dort nehme ich euch in Film und Farbe (mehr oder weniger aktuell) mit durch mein Leben. :)
Vielen lieben Dank also an jeden, der bis hierhin gelesen hat und ich freue mich auf diesen Neuanfang!
Alles Liebe
Denise