Rezension ♦ Dämonentochter







Hallöchen. Ich habe Dämonentochter gelesen und hier gibt es meine spoilerfreie Rezension =)..



 
Zwischen Göttern und Sterblichen gibt es die Eine, die kämpfen wird Alex‘ Mutter wurde von Dämonen verwandelt und macht nun Jagd auf Menschen. Einzig Alex kann sie aufhalten. Doch sie ist noch keine voll ausgebildete Dämonenjägerin. Als Alex‘ Mutter einen Freund ihrer Tochter entführt, bleibt Alex keine Wahl. Sie zieht in einen Kampf auf Leben und Tod, und stellt sich allein ihrer größten Angst.

 

Der Einstieg fiel mir irgendwie schwer. Man wird direkt ins Geschehen geworfen und ich konnte mich noch nicht mal richtig orientieren, schon begann der erste Kampf. Auch wirkten die darauffolgenden Information viel zu überrumpelnd, denn man bekommt alle Infos in Einem, anstatt sie aufzuteilen. Dagegen habe ich ja eigentlich nichts, aber auf mich wirkte das alles viel zu erdrückend.

 
Das Buch handelt von Alex, dessen Mutter vor ihren Augen von Daimonen getötet wurde. Eine Woche danach kämpft sie noch ums Überleben. Dann wir sie jedoch gefunden und sie wird zurück zu ihrer Schule gebracht. Dort muss sie viel Stoff nachholen: Aber kein normaler Schulstoff, sondern im Kampf. Denn Alex ist kein normaler Mensch, sondern ein Halbblut. Ihre Art wird in 'Reinblut' und 'Halbblut' unterschieden. Jedenfalls wird sie im Kampfunterricht von Aiden unterrichtet, um vielleicht, in ferner Zukunft Wächterin (die töten die Daimonen) zu werden. Doch Alex stellen sich viele Probleme, die es zu bewältigen gilt.

 

 Alexandria, genannt Alex, ist die Protagonistin. Mit ihr bin ich leider nicht warm geworden. Ich konnte sie einfach nicht nachvollziehen. Denn sie dachte vor ihren Taten nicht nach, generell war Denken (abgesehen von An-Jungs-denken) nicht ihre Stärke. Außerdem empfand ich sie als sehr oberflächlich. Und ständig machte sie die gleichen Fehler nochmals, was mich einfach genervt hat. Was mich ebenfalls gestört hat, ist, dass sie sich kaum mit ihrer Lebenslage auseinandergesetzt hat. Sie hat einfach vieles so hingenommen. Und statt über ihr Leben nachzudenken, vielleicht sinnvolle Lösungen für ihre Probleme zu finden, nein, sie denkt viel lieber an Jungs. Generell hat sie vieles einfach ausgeblendet und einem immer vorgegaukelt, dass es ihr gut geht. Manchmal muss man sich selbst seine Gefühle einstehen, damit man auch weiß, wie man dementsprechend handeln sollte. So denke zumindest ich ^^
Ich konnte mich mit Alex in keinster Weise identifzieren. Das hat das ganze Buch einfach heruntergezogen.

Aiden ist der männliche Protagonistin. Ihn fand ich im Gegensatz zu Alex ganz interessant und nett gemacht. Jedoch konnte ich die Beziehung zwischen den beiden nicht wirklich deuten.

Caleb, der beste Freund von Alex war mir teilweise echt zuwider. Er wirkte auf mich extrem wie eine männliche Tratschtante, die allen Tratsch auf der Welt verbreitet. Auch er wirkte auf mich leider nicht sympathisch.

Und viele weitere Charaktere konnten mich einfach nicht von sich überzeugen. Ihnen fehlte alle die gewisse Tiefe, die Lebendigkeit.

 

 Jennifer L. Armentrout ist meine Lieblings-Autorin, aber ich bin diesmal sehr enttäuscht von ihr. Denn sie konnte mich leider nicht  mitreißen. Der Schreibstil war auch sehr jugendlich gehalten und manche Formulierungen waren total kindlich. Davon abgesehen war es wieder flüssig und schnell zu lesen.


 Die Idee finde ich schon ganz nett, jedoch passte mir die Umsetzung leider nicht. Das Buch war meiner Meinung nach voller Klischees. Auch war es sehr vorraussehend, mich konnte das Buch null komma null null null Prozent überraschen.. Ich finde es selbst sehr schade, da ich mich sehr auf das Buch gefreut habe und die Autorin gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Ich bin enttäuscht :/


Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Weder mit den Charakteren noch mit der Umsetzung bin ich warm geworden. Für mich war es sehr vorraussehend und mich konnte nichts überraschen. Auch wurde mir Alex nicht sympathisch. Dieses Buch ist für mich ein oberflächliches Teenie-Buch, das mich weder berührt noch einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen hat. Schade! :/


 
Note: 4+

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