Dienstag, 19. Mai 2015

Rezension | Frostkuss, Jennifer Estep









    •  Preis: 14,99 € [D]
    • Einband: Broschiert 
    • Seitenanzahl: 382 Seiten
    •  Verlag: Piper
    • Meine Wertung: 4 von 5 Blumen
    • Genre: griechische Mythologie, Jugendbuch
    • Reihe: Auftakt einer Reihe [Band 1 von 6]




    Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen. (Quelle: Verlag)



    Das Buch habe ich günstig bei Rebuy ergattert und habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen.

    Es geht um Gwendolyn, genannt Gwen oder Gypsymädchen, oder Gypspmädchen die Dinge sieht. Wie auch immer. Sie ist die Hauptfigur und aus ihrer Sicht wird uns alles berichtet. Ihre Mutter ist bei einem Autounfall gestorben. Daraufhin wird sie zur Mythos Academy geschickt und ist dort seit circa 2 Monaten, also noch realtiv neu. Die Mythos Academy ist in meinen Augen sowas wie ein mythologisches Internat ; dort werden Amazonen, Walküren, Spartaner und sonst noch was ausgebildet um sich vor den Bösen zur Wehr setzen zu können. Sie ist mir eigentlich sympatisch, abgesehen davon dass sie sich für den Tod ihrer Mutter die Schuld gibt. Warum gibt sie sich die Schuld für etwas, was sie nicht getan hat? Für etwas, was vielleicht auch ohne diese Vorgeschichte hätte passieren können? Ist in meinen Augen leider unbegreiflich, aber trotzdessen blieb Gwen eben Gwen und hatte ihre eigenen Charakter, den man entweder mag oder nicht. Ich mochte sie, konnte ihre Denkweise manchmal jedoch nicht ganz verstehen bzw. nachvollziehen und ihre Macken waren ebenso ein wenig skurril. Dennoch war es mal schön, eine Protagonistin vor einem zu haben, die nicht perfekt ist. Die ihre Macken und unterschiedlichen Fasetten hatte, was auch menschlich wirkte. Daphne schien sehr fies zu sein, meine Meinung ihr gegenüber änderte sich im Laufe des Buches aber drastisch. (Ich spoiler nicht. Deshalb finde selbst heraus, warum sich meine Meinung änderte.) Logan (der, wie ich finde, gar nicht so oft im Buch vorkam) Hach Logan. Ich bin immer noch nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Einerseits total mysteriös, sexy und gleichzeitig strahlt er manchmal gewisse Härte und Kälte aus, die mein Blut in den Adern bestimmt hätte gefrieren können. Trotz der harten Aura um ihn herum mochte ich ihn und freute mich immer auf die Momente, in denen er auftauchte. Sein Image als männliches Betthäschen entging mir nicht und ich fand das auch nicht so super. Trotzdem eilt er Gwen immer zur Hilfe und das macht ihn echt niedlich. Bevor ich hier mit allen Charakteren so weiter mache (wie man sieht kann ich halbe Romane darüber schreiben), fasse ich mal alles zusammen: Die Charaktere sind alle mit ihren Ecken und Kanten, ihren unterschiedlichen Macken und Fasetten. Dadurch wirkten sie sehr lebendig und realistisch.

    Der Schreibstil von Jennifer Estep ist flüssig und angenehm zu lesen. Ich hatte das Buch innerhalb weniger Tage zu Ende gelesen, weil der Schreibstil auch sehr mitreißend ist. Es hat mich gelegentlich in den Bann gezogen, nicht die ganze Zeit über, aber ab und zu konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Das einzige, was mir auffiel ist: Vieles, was schon passiert ist, und worüber sich der Leser auch im Klaren ist, wird wiederholt. Nicht einmal, nein, sondern immer wieder, sodass es einen manchmal nervte. Mich persönlich hat es nicht besonders gestört, weil ich da einfach nicht drauf achtete bzw. auch nicht drauf achten wollte.

    Die Idee und Umsetzug  - Die Idee fand ich sehr gut, es ist interessant und generell mag ich Internats-Geschichten sehr gerne. Auch die Umsetzung ist der Autorin sehr gut gelungen, denn die Charakter wirkten lebendig. Vielleicht hapert es ein wenig an den ständigen Wiederholungen, die das ganze ein wenig runterzogen.



    Die Autorin hat eine Welt geschaffen, in der die Charaktere ihre eigenen Ecken und Kanten und Fasetten und Macken haben und damit sehr lebendig wirkten. Die Idee und Umsetzung ist Miss Estep sehr gut gelungen. Leider harpert es ein wenig an den ständigen Wiederholungen von Sachen, über die sich der Leser längst im Klaren ist. Es war ein gutes Buch, dass ich jedem empfehlen kann.

    Ich gebe dem Buch schöne 4 Blumen :)








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