Rezension ♦ Clockwork Angel

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Meine Rezension zu Clockwork Angel! :)






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♦ € 14,99 [D]  ♦ Arena-Verlag   ♦ 573 Seiten 
 
♦ Band 1 von 3
 
 
 
Die sechzehnjährige Tessa sollte sich eigentlich darauf konzentrieren, ihren verschwundenen Bruder zu suchen – und nicht, sich in zwei Jungen gleichzeitig zu verlieben. Während in Londons Straßen nach Einbruch der Dunkelheit finstere Kreaturen umherschleichen, verstrickt Tessa sich immer tiefer in ein gefährliches Liebesgeflecht. Und schon bald braucht sie all ihre Kräfte, um nicht nur ihren Bruder zu retten, sondern auch ihr eigenes Leben.
 
 
Viele schwärmen von der Schattenjäger-Reihe und ich habe mich vom Hype mitreißen lassen. Ganz fesseln konnte es mich nicht - aber lest selbst.
 
 
Das Buch handelt von Tessa, dessen Bruder nach London zog. Nach dem Tod ihrer Tante bekommt Tessa die Einladung von ihrem Bruder ebenfalls nach London zu kommen. Dort angekommen wird sie jedoch nicht von ihrem Bruder in Empfand genommen, sondern von zwei Schwestern (bekannt als die dunkelen Schwestern) welche Tessa schließlich entführen. Sie erfährt, dass sie auch ihren Bruder Nate in ihren Fängen haben. Was es damit auf sich hat, lest ihr am besten selbst :)
Mit Tessa, der Protagonistin, wusste ich erst nicht, was ich mit ihr anfangen soll, doch im Laufe des Buches lernt man sie näher kennen. Ich konnte ihre Handlung nachvollziehen und empfand sie als eine angenehme Protagonistin. 
Will ist ein guter Charakter, wobei ich sagen muss, dass er ein Rätsel für mich ist. Seine Handlungen sind manchmal unüberlegt genau wie seine Worte. Seine Art ist definitiv nicht einfach, sondern sehr kompliziert gestrickt, daher war es für mich immer wieder eine Herausforderung ihn zu analysieren.. Trotzdem mochte ich seine sarkastische Art, sein Temperament und seinen einem frechen Wortschatz.
Jem ist der ruhige, nachdenkliche junge Mann. Ich würde glatt behaupten, er übernimmt den Part des Tiefsinnigen, den Part des intelliegenten Denker. Er handelt und redetet überlegt, schätzt die Reaktionen der Menschen auf seine Worte ab und ist keineswegs beleidigend. Viel mehr ist er auf Harmonie aus und glättet die Wogen, versucht Kompromisse zu schließen. Ich konnte mich gut mit ihm anfreunden. Manchmal erschien er mir aber ein wenig langweilig. Er besaß kaum Lebensfreude, was  im Hinblick auf sein Leben aber recht nachvollziehbar ist. 
 
Charlotte gehörte zu einen meiner Lieblingscharakteren, weil sie sich eben für ihre Familie einsetzt. Weil sie versucht, alles unter einen Hut zu bringen. Oftmals erschien sie mir viel älter, viel reifer. 
Auch Sophie wurde mir zunehmend sympathischer. 
Die Charaktere sind alle realistisch, mal kompliziert, mal einfacher gestrickt. Es treffen viele verschiedene Charaktereeigenschaften / züge aufeinander, was sehr interessant mitanzusehen ist. 
Ja an der Idee hätte ich rein gar nichts zu bemängeln. Doch die Umsetzung entsprach nicht ganz meinen Vorstellungen. 
Das Buch findet im 19 Jahrhundert statt, was mir leider nicht besonders imponiert hat. Ich konnte mich damit einfach nicht anfreunden. 
Auch kam ich lange nicht in die Geschichte rein und mir fehlte die Lust weiterzulesen. Es konnte mich nicht fesseln.
Einige Wendungen habe ich mir auch schon gedacht, deshalb hatten diese für mich kein Überraschungs-Potenzial. 
 
Außerdem war alles sehr förmlich, auch der Schreibstil.
 
Man hätte das Buch bestimmt um die Hälfte kürzen können. Das hing auch damit zusammen, dass der Schreibstil sehr ausführlich ist und manchmal einfach nicht auf den Punkt kommt. 
 
 
 
Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll - mit langen, schön formulierten Sätzen. Jedoch wurde es für mich irgendwann anstrengend. Es wurde manchmal die Situation bis ins kleinste Detail beschrieben. Tatsächlich fand ich den Schreibstil in Chroniken der Unterwelt längst nicht so anstrengend, wie hier.
Der Schreibstil liegt auf hohem Niveau. 
 
 
Die Charaktere sind sehr gut gemacht, so dass verschiedene Charaktereigenschaften aufeinandertreffen. Auch die Idee ist wirklich gut. Jedoch war die Umsetzung nicht ganz das, was ich mir gewünscht hätte. Ganz wurde ich mit dem Buch leider nicht warm. Trotzdem war es eine interessante Geschichte, die andere vielleicht ein wenig mehr fesseln wird als mich. =)
Natürlich sehr empfehlenswert für alle Chroniken-der-Unterwelt & Cassandra-Clare-Fans !
 
Es reicht nur für eine 3+
 


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