Rezension ♦ Blood Romance


Meine Rezi zu Blood Romance ;)




Würdest du dich einer Liebe öffnen, die dich für immer glücklich macht oder aber für alle Ewigkeit verflucht? Die dein Herz wieder schlagen lässt oder dir das Letzte nimmt, was von deiner Menschlichkeit noch übrig ist? Würdest du ein solches Risiko eingehen? Denn eins ist gewiss: Diese Liebe ist deine einzige Chance, doch nichts liegt näher beisammen als Liebe und ewige Verdammnis. Gibst du ihr nach, kannst du alles gewinnen – oder alles verlieren. „Kuss der Unsterblichkeit“ ist der erste von vier Bänden der Blood Romance-Reihe.



In dem Buch dreht es sich alles um Sarah und Dustin. Sarah hat ihren Vater verloren und kann mit seinem Tod nicht umgehen. Dustin zieht neu in die Stadt und als er Sarah in der Schule sieht, bleibt die Welt glatt stehen. Die beiden spüren sofort eine tiefe Verbundenheit. Doch was hat diese Verbundheit auf sich? Oder eher: Was hat es mit Dustin auf sich?
Sarah gehört zu den Mädchen, dessen Leben ohne einen bestimmten Typen keinen Sinn mehr hat. Zumindest wirkte es so. Und das hat mich dann irgendwann echt tierisch genervt. Ihre Gedanken kreisten ständig um ihn. (Generell machte sie sich um alles Gedanken.) Und in jede Kleinigkeit hat sie was rein interpretiert. Anfangs war sie noch echt ne liebe Maus, die den Tod ihres Dads nicht richtig verarbeiten konnte, doch urplötzlich (nachdem er aufgetaucht ist) drehte sich alles nur noch um ihn. Er wurde nach und nach zur wichtigsten Person in ihrem Leben und das Ganze erschien mir einfach nicht nachvollziehbar. 
Auch ER alias Dustin konnte mich nicht ganz überzeugen. Er wurde tiefsinnig hingestellt - jedoch war er es nicht. Ich habe seinen Charakter generell nicht ganz verstanden. Und als es mir mit seinen Gedanken und Taten zu kompliziert wurde, habe ich einfach abgeschaltet. Ich habe wirklich versucht aus ihm schlau zu werden, aber es hat bei mir leider nicht funktioniert..
May, Sarahs Freundin, war für mich die einzigste Person, die man nachvollziehen kann. Die mochte ich echt ganz gerne. 
Die Charaktere waren alle nicht sehr tiefsinnig. Es waren nicht alle blöd, aber ... naja die meisten schon. Sie entwickelten sich in die falsche Richtung (vor allem Sarah) und auf mich wirkten sie weder lebendig noch realitätsnah. 
Die Idee ist 0815 und hat viele Parallelen zu Biss. Und da die Idee schon nicht die genialste war, hätte man wenigstens eine gute Umsetzung hinlegen müssen - denkste. Die Handlung kam wirklich nicht in Fahrt. In dem Buch ist so wenig passiert, das ich mich echt frage, wie man das auf 288 Seiten hinkriegen konnte. Das Buch hat auch seine guten Seiten, zum Beispiel war der Schreibstil ganz nett. Und auch das Cover ist interessant.. Aber mehr leider auch nicht. Es wurde keine Spannung aufgebaut. Alles wirkte recht plump. Es konnte mich einfach nicht aus den Socken reißen. 
Der Schreibstil ist, wie oben schon gesagt, ganz nett. Er befasste sich viel mit den Gedanken und Gefühlen von den Personen, was seine Vor und Nachteile hatte.. 
( Ein sehr gedanken-und-gefühlsbezogener Schreibstil + eine nachdenkliche, überall zu viel hinein interpretierende Protagonistin = HILFE ) 
Wie man also sieht, hat sich das Buch leider nicht in die Richtung bewegt, die ich mir vorgestellt hätte. Ich bin ein wenig traurig, denn anfangs fand ich es echt noch interessant.. Aber dann kamen die ganzen Schwächen, die dieses Buch mit sich bringt und es scheint mir so, als würden diese Schwächen die Stärken eindeutig übertrumpfen. Vielleicht suchst du nach einer Biss-ähnlichen Reihe ohne Spannung? Dann ließ das Buch und lass dich in die gefühls- und gedankenbezogene Welt von Sarah & co entführen. Wenn du nach Action suchst, dann such lieber woanders :D


Eine gutgemeinte 4 

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