Flower || Rezension







• 289 Seiten
• 12,99 € [D]
• CBT-Verlag

 

Die achtzehnjährige Charlotte hat keine Zeit für Jungs, sondern setzt all ihren Ehrgeiz auf die Zulassung an der Stanford Universität. Da tritt ein fremder Junge in ihr Leben, der geheimnisvolle Tate. Charlotte verliebt sich auf den ersten Blick und will nur noch eins: Tate. Und Tate will sie.

Dann der Schock: Tate ist nicht irgendwer, sondern ein Superstar, der bekannteste Sänger seiner Generation. Und er hat dem Rampenlicht – und Beziehungen – den Rücken gekehrt. Doch die Anziehungskraft zwischen Charlotte und Tate ist so stark wie das Schicksal selbst ...


 

Die Gestaltung finde ich wirklich schön. Gerade das Cover sagt mir  zu. Was ich ebenfalls toll finde, ist, dass es einen Bezug zum Inhalt hat.

 

Charlotte ist eine Einser-Schülerin, die nebenbei in einem Blumengeschäft arbeitet. Sie lebt mit ihrer großen Schwester und ihrer Großmutter in einer kleinen Wohnung. Vor einigen Jahren hat sich Charlotte geschworen, niemals den gleichen Fehler wie ihre Oma, ihre Mutter und ihrer Schwester zu machen: Sich niemals zu verlieben und niemals so früh Kinder zu bekommen. Doch leider kann man sich nicht aussuchen, in wen man sich verliebt. 

Das muss auch Charlotte lernen, als sie auf Tate trifft.




Charlotte ist die Protagonistin. Sie erzählt uns aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte. Ehrlich gesagt konnte ich zu ihr einfach keinen Draht aufbauen. Anfangs fand ich sie noch sympathisch und konnte sie verstehen. Aber irgendwann ging das Flöten. Ich hatte das Gefühl, dass ich sie gar nicht richtig kenne. Ihr war ja selbst noch nicht klar, wer sie ist und wer sie sein will. Und das hat man gemerkt. In vielen Dingen kam sie mir unsicher vor. Ich konnte mich nicht mit ihr identifizieren und hatte keinen Draht zu ihr. 

Tate war anfangs der typische perfekte Mann. Macht keine Fehler und bemüht sich um Charlotte. Das änderte sich dann. Ich fands gut, dass er Ecken und Kanten bekam, aber.. wie unrealistisch waren diese denn bitte? Ich habe sein Problem nicht verstanden und auf mich schien das Ganze ein bisschen lächerlich gezwungen. 

Die Charaktere haben mir leider nicht zugesagt, weil mir einfach viel gefehlt hat. Die Lebendigkeit fehlte. Und das Wichtigste: Die Liebesgeschichte kam mir unecht vor. Mir fehlte 'Das Kennenlernen'. Ich meine, die beiden haben sich nur einmal richtig unterhalten und danach? Wo waren die wichtigen Dialoge? Die Gespräche, Das Kennenlernen eben. Mir fehlte auch der Tiefgang. Es war mir zu oberflächlich. 

Die Nebencharaktere fand ich okay. Ich mochte Charlottes besten  Freund, der echt einen amüsanten Charakter hatte.



Allein der Klappentext klingt schon ein bisschen Klischee-haft, aber ich wollte mich davon nicht abschrecken lassen. Leider bewahrheiteten sich meine Befürchtungen und es gab eine Menge Sachen, die nur so vor Klischees protzten.

- Die Protagonistin ist eine Streberin und verliebt sich in einen Rockstar. Der Rockstar war mal nicht so nett und hat sich selbst in der Popularität verloren. Doch als er sie kennenlernt, ändert er sich - wird nett, bemüht und kümmert sich. Ja klar. 
- Sie hat einen schwulen, unglaublich netten besten Freund (der war übrigens der Einzige, der wirklich sympathisch war)
Ich könnte noch weiter aufzählen, aber ich lasse das jetzt lieber. Schade, dass dieses Genre so Klischee-besetzt ist.


 



 

Die Idee ist 0815 - die Umsetzung ist auch nicht der Brüller. Bevor ihr denkt, dass dieses Buch ganz ganz schrecklich ist: Nein, das stimmt nicht. Es konnte mich unterhalten. Vor allem der Schreibstil war packend und man liest es sehr schnell. Das will ich auf keinen Fall leugnen. Aber das Problem ist eben, dass die negativen Aspekte die Guten überragen.






Der Schreibstil der Autorinnen war sehr packend und schnell zu lesen. Innerhalb weniger Stunden hatte ich schon die Hälfte des Buches erreicht. Ein jugendlicher und einfacher Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist.



 
 
 
Positives zuerst: Es konnte mich unterhalten, der Schreibstil ist super mitreißend und die Gestaltung ist auch wunderschön.
Leider war die Liebesgeschichte zu oberflächlich. Mir fehlten die Dialoge und der Tiefgang. Auch konnte ich zu der Protagonistin Charlotte keinen Draht aufbauen. 
Ich bin sehr zwiegespalten. Empfehlenswert nur für diejenigen, die Interesse an einer leichten, oberflächlichen (Liebes-)Geschichte haben, die nicht nah und tiefgründig ist. 



♦ Meine Empfehlung geht raus:

Jemand, der Interesse an einer leichten Liebesgeschichte hat, die oberflächlich gehalten ist.

 
 
 Bewertung (in Noten): 
» Gestaltung: 1-
» Charaktere: 4
» Handlung: 4
» Idee: 4
» Umsetzung: 3-
» Schreibstil: 2+
End-Bewertung: 4+
 
Riesen Dank an den CBT- Verlag für das Rezensionsexemplar :)
 
 

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1 Kommentare

  1. Hallöchen,
    schade, dass dir das Buch nicht so gut gefallen hat. Ich kann deine Kritikpunkte durchaus verstehen, teilweise sehe ich sie auch so. Trotzdem hat mir das Buch recht gut gefallen und es hat mich unterhalten :)

    Ich hab deine Rezension in meiner verlinkt, hoffentlich ist das in Ordnung :)

    Liebste Grüße,
    Kate ♥

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Ansonsten noch viel Spaß auf meinem Blog! :)